Auf dieser Seite werden Leserbriefe von Mitgliedern unseres Ortsvereins veröffentlicht. Die darin dargelegten Standpunkte sind Einzelmeinungen der jeweiligen Autoren und spiegeln nicht unbedingt die Meinung des Ortsvereins wieder.

Veröffentlicht: 24.02.2013 unter Leserbriefe

Leserbrief zum Thema “Armutsbericht der Bundesregierung” (Vst.: 22.02.2013)

Was muss man sich von der CDU/CSU/FDP-Bundesregierung eigentlich noch alles bieten lassen? Da wird nicht nur die Vorlage des Armutsberichtes der Bundesregierung verzögert, nein, da werden aus dem Armutsbericht sogar Passagen gestrichen, von denen die Bürger offenbar nichts wissen dürfen. Und dies, weil die Schwarz-Gelbe Bundesregierung für die dort benannten Probleme verantwortlich gemacht werden würde. Ein solches Vorgehen kenne ich eigentlich nur aus DDR-Zeiten, als Umweltdaten vor der Bevölkerung geheim gehalten wurden. Dass sich CDU, CSU und FDP an dieser Praxis orientieren spricht Bände – aber zumindest CDU und FDP haben als ehemals in der DDR mitregierende Parteien ja eine gewisse Erfahrung im Verschweigen von Missständen.

Ralf Mattern, Wernigerode

Veröffentlicht: 24.02.2013 unter Leserbriefe

Leserbrief zum Thema “Fleischskandal”

Wer glaubt, ohne die mit Medizin vollgestopften ethisch unverantwortlich erzeugten, mit dem Leid der Tiere erkauften, billigen Fleischpakete an der Grabbeltheke nicht auskommen zu können, sollte nicht so zimperlich sein. Es würde mich wundern, wenn sich im „Gulaschtopf“ für 39 Cent demnächst nicht auch humane „Rückstände“ von geplünderten Friedhöfen finden lassen würden. Egal – Hauptsache billiges Fleisch!

Ralf Mattern, Wernigerode

Veröffentlicht: 20.01.2013 unter Leserbriefe

Peer Steinbrück ist der richtige Kandidat

Seit Peer Steinbrück zum Kanzlerkandidaten unserer SPD gekürt wurde, werden in einigen Medien regelrechte Kampagnen gegen ihn gefahren; und zwar mit der Strategie der persönlichen Disqualifizierung. Er wird dargestellt als geldgieriger Raffke mit wenig Sexappeal bei Frauen. Das ist keine seriöse Ebene der Auseinandersetzung! Und man spielt mit dem Gedanken, wie eine Beurteilung nach solchen Kriterien für Frau Merkel, Herrn Trittin, Frau Göring-Eckhardt oder Gregor Gysi aussehen würde.

Ganz offensichtlich meidet man in den betreffenden Medien die inhaltliche Auseinandersetzung, weil das zu mühsam wäre und Peer Steinbrück in seinen politischen Aussagen einfach zu stark ist. Am besten liest man sein Buch “Unterm Strich”, das er lange vor seiner Nominierung geschrieben hat. Und natürlich ist er an seiner Parteitagsrede zu messen, aus der man selten Zitate findet. Die Medien-Kampagne gegen Steinbrück ist leider ein weiteres Beispiel für den offensichtlichen Willen einiger Journalisten und dahinter stehender Unternehmen, zu bestimmen, wer in ein politisches Amt kommen soll und wer nicht. Eigentlich sollten sie das den Wählerinnen und Wählern überlassen und diesen Fakten und nicht persönliche Sympathien bzw. Antipathien vermitteln.

Ludwig Hoffmann