Veröffentlicht: 11.01.2010 unter aus dem Ortsverein

SPD-Ortsverein feiert öffentlich 20. Geburtstag

Am Montag, dem 11. Januar wird der SPD-Ortsverein Wernigerode in der Remise am Markt öffentlich feierlich den 20. Geburtstag seiner Wiedergründung am 2.1.1990 begehen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder der SPD sowie Freundinnen und Freunde sind herzlich eingeladen. Neben einem Zeitzeugenbericht des Gründungsmitglieds Siegfried Siegel werden durchaus belustigende Schreiben der früheren SED-Kreisleitung, die 1990 auf dem Müll gefunden wurden, zum Besten gegeben. Umrahmt wird die Veranstaltung mit Bildern aus der DDR-Zeit und musikalischen Beiträgen von Franziska Gruschka und dem DDR-Liedermacher Ralf Mattern. Beginn ist um 19 Uhr.

Veröffentlicht: 08.01.2010 unter aus dem Ortsverein

SPD-Ortsverein feiert sein 20-jähriges Bestehen

SPD-Ortsverein feiert sein 20-jähriges BestehenLebendige Erinnerungen an Wendetage
Die Wendezeit wurde wieder lebendig, als sich der SPD-Ortsverein am Montagabend in der Remise des Kunst- und Kulturvereins zur Geburtstagsfeier versammelte.

Die traditionsreiche Partei, die ihre Wurzeln im Allgemeinen Deutschen Arbeiterbildungsverein hat, der 1869 hier sein Wirken begann, hatte am 11. November 1900 ihren ersten Wernigeröder Ortsverein gegründet. Nach der Zerschlagung während der Nazizeit gab es unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg eine Wiedergründung. Es folgte die Zwangsvereinigung von KPD und SPD. Erst die politische Wende ermöglichte wieder ein eigenständiges Handeln. Nachdem es 1989 einen ersten Anlauf dazu gegeben hatte, versammelten sich am 2. Januar 1990 17 Frauen und Männer, um wieder einen eigenständigen sozialdemokratischen Ortsverein zu bilden. Daran erinnerten am Montag Frauen und Männer, die diese bewegte Zeit entweder selbst aktiv mitgestaltet hatten oder Jüngere, die sich dafür interessierten. Umrahmt wurde die Veranstaltung u. a. durch musikalische Beiträge von Franziska Gruschka und dem Liedermacher Ralf Mattern, der z. B. zum Auftakt ein Lied aus dem Jahr 1988 darbot, das die Verseuchung der Umwelt, mit verursacht durch Giftmüllimporte, thematisierte.

SPD-Ortsverein feiert sein 20-jähriges BestehenSiegfried Siegel gehörte im Wendejahr zu jenen, die sich für den Neuanfang der Wernigeröder Sozialdemokratie engagiert hatten. So wurde er jetzt wie weitere 64 Frauen und Männer, die zwischen Januar und Anfang März dieser Partei beitraten, mit einer Urkunde für 20-jährige Mitgliedschaft geehrt. Zusätzlich erhielt Siegel ein persönliches Geschenk. Er als Zeitzeuge war es auch, der mit zum Teil humorvollen Schilderungen die Wendezeit wieder lebendig werden ließ. Da damals das Parteibüro mit in der sich auflösenden SED-Kreisleitung befand, sicherte er plötzlich herrenlos gewordenes Schriftgut mit zum Teil heute unglaublich erscheinenden Auflagen und Berichten. Wie die Situation damals war, belegte eine andere Begebenheit. Die Köchinnen der SED-Kreisleitung versorgten einige Tage die Sozialdemokraten mit. Es war aber niemand mehr da, der sich noch zuständig fühlte, um das Essengeld zu kassieren.

SPD-Ortsverein feiert sein 20-jähriges BestehenSiegfried Siegel dankte erfahrenen Sozialdemokraten wie Sigmar Gabriel, Peter Eckart und Volker Taube aus Goslar sowie Klaus Lais und Wolfgang Reßmann aus Wernigerodes Partnerstadt Neustadt an der Weinstraße, die uneigennützig ihren Erfahrungsschatz weitergaben und mit Rat und Tat die Wiedergründung unterstützten. An der Jubiläumsfeier nahmen u. a. auch der SPD-Landtagsabgeordnete Ronald Brachmann und der SPD-Kreisvorsitzende Michael Schubert teil. 20 Jahre nach der Wiedergründung bilanzierte Siegfried Siegel eine erfolgreiche sozialdemokratische Arbeit in Wernigerode. Dazu zählte er, dass seit 1994 die von der SPD unterstützten Oberbürgermeisterkandidaten gewählt wurden und wie Ludwig Hoffmann, jetziger SPD-Ortsvereinsvorsitzender, gute Arbeit geleistet hätten bzw. Peter Gaffert leisten. Unterstützung gewähren ihm die 13 Stadträte. Der Ortsverein hat momentan 74 Mitglieder.

Veröffentlicht: 16.09.2009 unter aus dem Ortsverein

Infostand der SPD-Wernigerode zur Bundestagswahl

Infostand der SPD-Wernigerode zur BundestagswahlAm Freitag, dem 18. September im Wohngebiet Burgbreite am Einkaufszentrum und in der Breiten Straße Höhe “Blume 2000” jeweils ab 14 Uhr und am Sonnabend, dem 19. September an den Supermärkten Harzblick und Stadtfeld jeweils ab 10.00 Uhr informieren die Wernigeröder Sozialdemokraten mit jeweils einem Stand zur Bundestagswahl. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich mit dem dort erhältlichen SPD-Programm vertraut zu machen und auch mit den Sozialdemokraten ins Gespräch zu kommen.

Veröffentlicht: 13.04.2008 unter aus dem Ortsverein

Peter Gaffert wird neuer Oberbürgermeister von Wernigerode

Peter Gaffert56 Prozent der Wählerstimmen konnte er auf sich vereinen, nur in einem einzigen Wahlbezirk verpasste er die absolute Mehrheit. Bereits um 18.43 Uhr wurde das Ergebnis im Rathaus verkündet: Der parteilose SPD-Kandidat Peter Gaffert hatte die Wahl zum neuen Oberbürgermeister in Wernigerode mit absoluter Mehrheit gewonnen. Die Stichwahl am 27. April fällt also aus.

Diese Nachricht erhielten auch die Mitglieder des SPDOrtsverbandes und die Bündnisgrünen, die sich im „Alten Amtshaus“ versammelt hatten, per Handy. Jubel und Beifall brachen aus, als Rolf Harder das Resultat verkündete. Für ihn, der gestern seinen Geburtstag feierte, das schönste Geschenk. „Ich freue mich auf den Oberbürgermeister Peter Gaffert“, sagte er. Auch Peter Lehmann strahlte: „Wir Bündnisgrünen haben mit Peter Gaffert immer gut zusammengearbeitet. Er hat einen roten Stil und ein grünes Herz.“ SPD-Stadtrat Siegfried Siegel zeigte sich froh und erleichtert: „Jetzt können wir die erfolgreiche Politik von Ludwig Hoffmann fortsetzen. Aber Peter Gaffert wird keine Kopie als Oberbürgermeister sein, sondern eigene wichtige Akzente setzen.“ Gaffert selbst gestand: „Ich habe mit solch einem Erfolg nicht gerechnet.“ Dass er als Seiteneinsteiger alle 25 Wahlbezirke gewinnen konnte, „hat mich völlig überrascht“. Und: „Dass die Wernigeröder so viel Vertrauen in mich gesetzt haben, zeigt mir, dass der Populismus der letzten Wochen keine Früchte getragen hat.“ Rainer Schulze, Fraktionschef von SPD und Bündnis 90/ Die Grünen, sagte: „Ich bin begeistert. Vor allem auch, weil es so deutlich ausgegangen ist.“ Armin Willingmann zeigte sich „nicht unglücklich“. Der Rektor der Hochschule Harz: „Für uns ist wichtig, dass nicht der Geburtsort entscheidend ist, sondern die Kompetenz.“ Gaffert sei ein „würdiger Nachfolger für Ludwig Hoffmann“.