Veröffentlicht: 11.11.2018 unter aus dem Ortsverein

“Wernigerode Experten” gesucht: Ihre Meinung zählt!

Derzeit sammeln die Wernigeröder Sozialdemokraten mit der Aktion „Wernigerode Experten“ Ideen und Vorschläge, die sie in ihr Wahlprogramm für die anstehende Stadtratswahl im Mai 2019 aufnehmen wollen. „Es ist uns wichtig, dass wir im stetigen Dialog mit den Wernigerödern bleiben und unsere Politik in der bunten Stadt an ihren Meinungen, Wünschen und Anregungen orientieren“, erklärt der SPD-Ortsvereinsvorsitzender Rolf Harder. „Deshalb sind wir in Hinblick auf die Fortschreibung unseres Kommunalwahlprogramms auf die Meinung der Wernigeröder angewiesen.“

Am vergangenen Freitag befragten die Sozialdemokraten im Rahmen eines Infostands bereits zahlreiche Wernigeröder.

Was muss angepackt werden? Was kann verbessert werden? Wo müssen unsere Schwerpunkte unserer Kommunalpolitik Ihrer Meinung nach liegen? Diesen Fragen geht der SPD-Ortsverein nach. „Helfen Sie uns dabei, Politik von den Menschen für die Menschen in unserer Stadt zu machen“, fordert Harder die Wernigeröder auf.

Wie dies umgesetzt werden soll, beschreibt Harder folgendermaßen: „Derzeit werden zahlreiche Postkarten an die Haushalte verteilt, die mit Ideen/Anregungen/Kritik ausgefüllt und an unser SPD-Bürgerbüro, Breite Straße 84 in Wernigerode zurückgesandt werden können.“ Einsendeschluss ist Ende 2018. „Oder man kann uns auch einfach eine E-Mail an info@spd-wernigerode.de senden“, informiert Harder weiter. „Über alle Einsendungen würden wir uns freuen.“

Erste Vorschläge wurden bereits auf einer Bodenzeitung festgehalten.

Veröffentlicht: 08.11.2018 unter aus dem Ortsverein

SPD-Stadtratsfraktion steht zum Seilbahnprojekt

Kevin Müller
(SPD-Fraktionsvorsitzender)

In der heutigen Stadtratssitzung (08. November 2018) stand die Beschlussvorlage Nr. 092/2018 „Finanzierung Zielabweichungsverfahren Winterberg“ auf der Tagesordnung, die vom Oberbürgermeister Peter Gaffert kurzer Hand aus dem Geschäftsgang genommen wurde.  Mit dieser Vorlage hätte man über die Zahlung von 310.000 EUR zwecks Finanzierung eines Anteils an den zusätzlichen Planungsleistungen für die Seilbahn in Schierke abgestimmt. Der Fraktionsvorsitzende Kevin Müller der SPD-Stadtratsfraktion erklärt dazu:

“Grundsätzlich möchte ich festhalten, dass die Haltung meiner Fraktion zum Ortsentwicklungskonzept unseres Ortsteils Schierke unverändert bleibt. Deshalb möchte ich für meine Fraktion erklären, auch wenn die Beschlussvorlage heute zurückgezogen wurde, dass wir weiterhin zu der notwendigen Weiterentwicklung und Modernisierung von Schierke stehen und die Realisierung des Seilbahnprojektes am Winterberg als unentbehrlichen Bestandteil des Ortsentwicklungskonzeptes ansehen!

Wir stellen uns klar an die Seite der Bürgerinitiative „Pro Winterberg – Gemeinsam für Schierke!“ und unterstützen unbedingt deren Bemühungen die – wie sie selbst in einem offenen Brief formulieren – „dynamische Entwicklung“ von Schierke weiter voranzutreiben. Wir teilen ihre Auffassung einer für den Ortsteil und damit für die gesamte Stadt Wernigerode touristisch wie auch finanziell positiven Entwicklung durch die Realisierung der Seilbahn, da sie die Grundlage für das Konzept eines Ganzjahres-Erlebnisgebiets bildet.

Der Investor ist bei den Planungen für die Stadt in finanzielle Vorleistung gegangen. Hat Planungen übernommen, die die Stadtverwaltung ohnehin in Auftrag hätte geben müssen. Dass er nun von uns einen Zuschuss zu den Umplanungskosten aufgrund der Verlegung der Trasse verlangt, ist nachvollziehbar. Der Zeitpunkt dieser Forderung ist – wir kennen die aktuellen Zahlen zum Haushaltsentwurf für 2019 alle – denkbar schlecht.

Dennoch stimmt es uns positiv, dass der Investor die derzeitige finanzielle Situation unserer Stadt berücksichtigt, von seiner Forderung ablässt und der Haushalt für das Jahr 2019 nicht weiter belastet wird. Eine gute Entscheidung, die der touristischen Weiterentwicklung von Schierke nicht im Wege stehen wird.”

Veröffentlicht: 06.11.2018 unter aus dem Ortsverein

SPD informiert auf dem Nicolaiplatz

Am kommenden Freitag, den 09. November, führen wir von 14 bis 16 Uhr einen Infostand auf dem Nicolaiplatz durch. Wir möchten mithilfe einer Bodenzeitung Wünsche und Anregungen für unser Kommunalwahlprogramm sammeln. Alle Wernigeröder sind herzlich eingeladen, ihre Vorstellungen zu einer erfolgreichen Entwicklung unserer Stadt mit uns auszutauschen.

Veröffentlicht: 03.11.2018 unter aus dem Ortsverein, SPD-Bürgerstammtisch

Wernigerode in der Pflege gut aufgestellt

Die Stadt Wernigerode ist im Bereich der Pflege mit ihren hiesigen Einrichtungen und den dort herrschenden Arbeitsbedingungen sehr gut aufgestellt. Was für die Stadt Wernigerode gilt, kann jedoch nicht auf alle Regionen in Sachsen-Anhalt übertragen werden. Dieses Ergebnis ergab am vergangenen Montag die Diskussion der regelmäßigen Gesprächsplattform MittenDrin, zu der der SPD-Ortsverein Wernigerode ins Museum Schiefes Haus einlud. Anlass für diesen Abend war der Austausch zum komplexen Thema des Pflegenotstands. Mit der Staatssekretärin Beate Bröcker aus dem Sozialministerium sowie Katharina von Hoff, Leiterin des Wernigeröder Pflegeheims „Sonneck – Harzfriede“ folgten zwei Expertinnen auf dem Gebiet der Einladung der SPD.

Unter der Moderation von Michael Höppner (links) zeichneten Staatssekretärin Beate Bröcker (Mitte) und Pflegeheimleiterin Katharina von Hoff (rechts) ein sehr differenziertes Bild der aktuellen Situation der Pflege in Sachsen-Anhalt.

Beide erläuterten ihre Ansichten zum viel beschriebenen Pflegenotstand und stellten ausführlich ein interessantes Bild aus dem Blickwinkel für unsere Stadt Wernigerode und aus der überregionalen Sicht dar. Unter der Moderation vom SPD-Vorstandsmitglied Michael Höppner entwickelte sich ein lebhafter Austausch in der Diskussionsrunde zur öffentlichen Wahrnehmung des Pflegeberufsbildes, Wertschätzung der Pflegeleistung, den unterschiedlichen Arbeitsbedingungen oder den sich stetig wandelnden rechtlichen Umfeld. „Der Spagat zwischen der leistungsgerechten Vergütung von Pflegekräften und einer für alle bezahlbaren Pflege der Anspruchsberechtigten bleibt die Herausforderung für unsere Gesellschaft“, fasst Michael Höppner die Problematik zusammen.

Zum Abschluss stellen die beiden Expertinnen die zukünftigen Entwicklungen und Anforderungen in der Pflege in Aussicht. Menschen zu betreuen und zu pflegen ist seit mehr als 40 Jahren der Berufswunsch von Frau Katharina von Hoff. Sie verdeutlicht an diesem Abend, dass es sich bei der Pflege um eine Herzenssache handelt und der Pflegeberuf besser als sein Ruf ist.