Veröffentlicht: 19.04.2018 unter aus dem Ortsverein

Einladung zum nächsten MittenDrin

Bei unserer nächsten „MittenDrin“-Veranstaltung wird als Referent und Gesprächspartner Janek Tomaschefski, Sekretär der IG Metall Geschäftsstelle Halberstadt, zu Gast sein. Er wird zum Thema

Übernahme lokaler Firmen durch ausländische Investoren

vortragen und seine Gedanken zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet statt am

Montag, dem 23. April 2017 um 19.00 Uhr im „Schiefen Haus“ hinter dem Rathaus.

Die Übernahme lokaler Firmen durch ausländische Investoren, insbesondere durch chinesische Anleger und die sich daraus ergebenen Chancen und Risiken, ist Gegenstand der Vortrages und der anschließenden Diskussion. Die Gesprächsleitung und Moderation übernimmt unser Vorstandsmitglied Tobias Nagel, selbst Mitglied der IGMetall.

Veröffentlicht: 18.12.2017 unter aus dem Ortsverein

Wernigeröder SPD lehnt Skihalle am Astberg ab

Vor kurzem fand die alljährliche Mitgliedervollversammlung der Wernigeröder Sozialdemokraten statt. Im Mittelpunkt standen nicht nur die aktuellen Entwicklungen in der Bundespolitik sondern auch die Lokalpolitik. Einstimmig wurde dabei ein Antrag beschlossen, der sich gegen die geplante Skihalle am Astberg am Ortsausgang Richtung Elbingerode richtet. Die Wernigeröder Sozialdemokraten fordern demnach die Stadt auf, in keiner Form, zum Beispiel durch Verkauf oder Verpachtung von stadteigenen Flächen oder in Form von positiven Stellungnahmen im Rahmen der baugesetzlichen Vorschriften, dieses in ihren Augen massentouristisch motivierte Großbauvorhaben zu unterstützen.

Rolf Harder

„Wir haben die Sorge, dass dieses Projekt allein auf Grund seiner Größe bei einer möglichen Insolvenz der Eigentümer oder der Betreiber physisch nicht mehr rückbaubar ist, ohne in erheblichem Maße Steuergelder dafür einzusetzen“, erklärt der Wernigeröder SPD-Vorsitzende Rolf Harder. Zudem sind die Sozialdemokraten der Auffassung, dass eine Skihalle am Astberg, bei dem es sich auch um ein Naherholungsgebiet für Nöschenrode handelt, dieses stark negativ beeinträchtigen würde.

„Darüber hinaus handelt es sich, anders als auf dem Winterberg, nicht um eine Fichtenmonokultur, sondern um einen höherwertigen Laubwald, der geschützt werden muss“, so Harder weiter. „Die sich vor wenigen Monaten gegründete Bürgerinitiative, die sich gegen dieses Projekt stellt, wird von uns uneingeschränkt unterstützt.“

Veröffentlicht: 08.11.2017 unter aus dem Ortsverein

SPD-Landtagsfraktion lädt ein zum MittenDrin-Talk

Thema: „Neue Chancen für Langzeitarbeitslose“

Im Rahmen der Koalitionsvereinbarung ist es der SPD gelungen, deutliche Akzente für eine Verstetigung des sozialen Arbeitsmarktes im Land zu setzen. Neben den bereits laufenden Landes- und Bundesprogrammen wird das Land jetzt verstärkt eigenes Landesgeld zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit einsetzen. Auch im Landkreis Harz soll es in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Beschäftigungsagentur eine möglichst effektive Umsetzung des neuen Landesprogramms „Stabilisierung durch Teilhabe am Arbeitsleben“ geben. Ziel ist es, langzeitarbeitslosen Menschen nicht nur eine Chance, sondern auch eine echte Perspektive zu geben. Bei der Umsetzung steht die Einbeziehung von Trägern in den Bereichen Soziales, Jugend, Kultur und Sport im Vordergrund.

Der stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Steppuhn, möchte die Hintergründe und die Ausrichtung des Programms vorstellen.

am Dienstag, den 14. November 2017

um 19.00 Uhr

im Museum „Schiefes Haus“,

Marktstraße 14, 38855 Wernigerode

Für eine bessere Planbarkeit bitten wir um Anmeldung unter Tel.: 03946 5280556 oder per E-Mail unter buero.wk@andreas-steppuhn.de.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, aber auch Akteure vor Ort sind zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Veröffentlicht: 18.10.2017 unter aus dem Ortsverein

Joachim Garstecki bei “MittenDrin”-Veranstaltung

Bei der nächsten „MittenDrin“-Veranstaltung des Ortsvereins Wernigerode der SPD wird der Theologe und Friedensethiker Joachim Garstecki aus Magdeburg zu Gast sein. Er wird zum Thema

Frieden in einer Kultur der Gewalt.

Politische und persönliche Orientierungen

vortragen und seine Gedanken zur Diskussion stellen.

Die Veranstaltung findet statt am Montag, dem 23.10.2017 um 19.00 Uhr im „Schiefen Haus“ hinter dem Rathaus.

Hatte das Thema Frieden nach dem Ende des „Kalten Krieges“ zu Beginn der 1990er Jahre an Dringlichkeit verloren. So sind wir seit einigen Jahren wieder mit aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen konfrontiert: Deutsche Soldaten in Auslandseinsätzen, der Krieg in Syrien als Ursache großer Flüchtlingsbewegungen, der neue „Kalte“ Krieg mit Russland oder die Drohungen mit dem Einsatz von Atomwaffen auf der koreanischen Halbinsel seien als Beispiele genannt.

Joachim Garstecki (Jahrgang 1942) war als Referent für Friedensfragen beim Bund Evangelischer Kirchen einer der profiliertesten Vertreter der christlichen Friedensbewegung in der DDR. Er war federführend an zahlreichen Erklärungen der Kirchen gegen die zunehmende Militarisierung und Aufrüstung in der DDR und Mitteleuropa beteiligt und unterstützte die Friedensgruppen, die sich unter dem Dach der Kirchen für Entspannung, Abrüstung und echten Frieden einsetzten. Auch nach dem Fall der Mauer ließ ihn das Thema nicht los: Von 1991 bis 2000 als Generalsekretär der deutschen Sektion der katholischen Friedensbewegung Pax Christi und bis 2007 bei seiner Tätigkeit als Studienleiter einer Stiftung in Hessen. Joachim Garstecki ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Artikel.