Veröffentlicht: 17.11.2018 unter aus dem Ortsverein

Wernigeröder SPD wählt neuen Vorstand

Rolf Harder bei seinem Bericht über die Arbeit des Vorstandes der vergangenen zwei Jahre.

Auf der letzten Mitgliedervollversammlung im Jahr 2018 wählten die Wernigeröder Sozialdemokraten einen neuen Vorstand. Der 24-jährige Karsten Barner löst daraufhin Rolf Harder als Vorsitzender ab, der nicht wieder für das Amt kandidierte, um damit nicht nur einen Generationswechsel zu ermöglichen, sondern auch die notwendige Erneuerung der SPD vor Ort weiter voranzutreiben. Barner gehörte zunächst als Beisitzer und später als Kassierer dem Vorstand bereits an und ist parallel dazu seit 2014 Vorsitzender der Harzer Jusos. Karsten Barner, der einstimmig von seinen Genossen in die neue Verantwortung gewählt wurde, absolviert neben seiner Tätigkeit in der Harzsparkasse noch ein Masterstudium an der Hochschule Harz.

Zur Seite stehen dem neuen SPD-Chef weiterhin die Stellvertreter Tobias Kascha und Kevin Müller. Die Finanzen werden zukünftig von Michael Höppner verwaltet. Zu den Beisitzern im Vorstand der Sozialdemokraten zählen nun Theo Fiala, Rolf Harder, Nils Johannson, Markus John, Ralf Mattern und Bernd-Uwe Wolf.

Der frisch gewählte Vorstand der Wernigeröder SPD: (v. l.) Kevin Müller, Bernd-Uwe Wolf, Markus John, Karsten Barner, Rolf Harder, Ralf Mattern, Theo Fiala, Tobias Kascha, Nils Johannson und Michael Höppner.

In seiner Antrittsrede dankte Karsten Barner für das entgegengebrachte Vertrauen. Sein Dank galt auch den aus dem Vorstand ausgeschiedenen Mitgliedern Petra Börst-Harder und Franziska Gruschka, die auf eigenen Wunsch nicht wieder kandidierten, in den zurückliegenden Jahren allerdings dazu beigetragen haben, dass die Wernigeröder SPD eine gute Arbeit leisten konnte. Im Anschluss gab er einen Ausblick auf die künftige Arbeit des Vorstandes. „Im Mittelpunkt des ersten Jahres werden die Vorbereitungen des Kommunalwahlkampfes stehen“, erklärte Barner. Im Mai 2019 werden neue Stadt- und Kreisräte gewählt, die aktiv das Leben der Wernigeröder vor Ort gestalten und verbessern möchten. „Wichtig ist für die Arbeit der sozialdemokratischen Volksvertreter, dass sie bis dahin Anregungen durch die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt bekommen, wo der Schuh noch drückt und was angepackt werden muss. Dafür haben wir die Aktion `Wernigerode Experten´ ins Leben gerufen.“

Aufnahme des Neumitglieds Andreas Peukert in die Reihen der SPD-Mitglieder.

Um das Leben der Menschen vor Ort weiter verbessern zu wollen, erarbeiten die Sozialdemokraten unter Einbezug der Meinungen aus der Wernigeröder Bürgerschaft derzeit ihr Kommunalwahlprogramm und hoffen auf zahlreiche neue Impulse. „Wir wollen dabei insbesondere Möglichkeiten finden, um die in den letzten Jahren stark steigenden Miet- und Kaufpreise für Immobilien zu begrenzen. Es darf nicht sein, dass Wohnraum in Wernigerode nur für Spitzenverdiener und Vermögende erschwinglich ist. Wir engagieren uns dafür, dass die bunte Stadt am Harz nachhaltig attraktiv bleibt“, erklärt Karsten Barner.

In den vergangenen Jahren gab es ein erfreuliches Mitgliederwachstum, was die SPD motiviert noch weitere Mitstreiter zu gewinnen, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen möchten. „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger von Wernigerode durch unsere politische Arbeit überzeugen und für eine Mitarbeit bei uns zu begeistern. Die SPD in Wernigerode steht für eine klare Haltung. Wir stehen auch weiterhin hinter den begonnenen Projekten“, so der neue SPD-Chef abschließend. „Wernigerode ist eine sehr lebenswerte Stadt, um die uns andere beneiden.“

Veröffentlicht: 11.11.2018 unter aus dem Ortsverein

“Wernigerode Experten” gesucht: Ihre Meinung zählt!

Derzeit sammeln die Wernigeröder Sozialdemokraten mit der Aktion „Wernigerode Experten“ Ideen und Vorschläge, die sie in ihr Wahlprogramm für die anstehende Stadtratswahl im Mai 2019 aufnehmen wollen. „Es ist uns wichtig, dass wir im stetigen Dialog mit den Wernigerödern bleiben und unsere Politik in der bunten Stadt an ihren Meinungen, Wünschen und Anregungen orientieren“, erklärt der SPD-Ortsvereinsvorsitzender Rolf Harder. „Deshalb sind wir in Hinblick auf die Fortschreibung unseres Kommunalwahlprogramms auf die Meinung der Wernigeröder angewiesen.“

Am vergangenen Freitag befragten die Sozialdemokraten im Rahmen eines Infostands bereits zahlreiche Wernigeröder.

Was muss angepackt werden? Was kann verbessert werden? Wo müssen unsere Schwerpunkte unserer Kommunalpolitik Ihrer Meinung nach liegen? Diesen Fragen geht der SPD-Ortsverein nach. „Helfen Sie uns dabei, Politik von den Menschen für die Menschen in unserer Stadt zu machen“, fordert Harder die Wernigeröder auf.

Wie dies umgesetzt werden soll, beschreibt Harder folgendermaßen: „Derzeit werden zahlreiche Postkarten an die Haushalte verteilt, die mit Ideen/Anregungen/Kritik ausgefüllt und an unser SPD-Bürgerbüro, Breite Straße 84 in Wernigerode zurückgesandt werden können.“ Einsendeschluss ist Ende 2018. „Oder man kann uns auch einfach eine E-Mail an info@spd-wernigerode.de senden“, informiert Harder weiter. „Über alle Einsendungen würden wir uns freuen.“

Erste Vorschläge wurden bereits auf einer Bodenzeitung festgehalten.

Veröffentlicht: 08.11.2018 unter aus dem Ortsverein

SPD-Stadtratsfraktion steht zum Seilbahnprojekt

Kevin Müller
(SPD-Fraktionsvorsitzender)

In der heutigen Stadtratssitzung (08. November 2018) stand die Beschlussvorlage Nr. 092/2018 „Finanzierung Zielabweichungsverfahren Winterberg“ auf der Tagesordnung, die vom Oberbürgermeister Peter Gaffert kurzer Hand aus dem Geschäftsgang genommen wurde.  Mit dieser Vorlage hätte man über die Zahlung von 310.000 EUR zwecks Finanzierung eines Anteils an den zusätzlichen Planungsleistungen für die Seilbahn in Schierke abgestimmt. Der Fraktionsvorsitzende Kevin Müller der SPD-Stadtratsfraktion erklärt dazu:

“Grundsätzlich möchte ich festhalten, dass die Haltung meiner Fraktion zum Ortsentwicklungskonzept unseres Ortsteils Schierke unverändert bleibt. Deshalb möchte ich für meine Fraktion erklären, auch wenn die Beschlussvorlage heute zurückgezogen wurde, dass wir weiterhin zu der notwendigen Weiterentwicklung und Modernisierung von Schierke stehen und die Realisierung des Seilbahnprojektes am Winterberg als unentbehrlichen Bestandteil des Ortsentwicklungskonzeptes ansehen!

Wir stellen uns klar an die Seite der Bürgerinitiative „Pro Winterberg – Gemeinsam für Schierke!“ und unterstützen unbedingt deren Bemühungen die – wie sie selbst in einem offenen Brief formulieren – „dynamische Entwicklung“ von Schierke weiter voranzutreiben. Wir teilen ihre Auffassung einer für den Ortsteil und damit für die gesamte Stadt Wernigerode touristisch wie auch finanziell positiven Entwicklung durch die Realisierung der Seilbahn, da sie die Grundlage für das Konzept eines Ganzjahres-Erlebnisgebiets bildet.

Der Investor ist bei den Planungen für die Stadt in finanzielle Vorleistung gegangen. Hat Planungen übernommen, die die Stadtverwaltung ohnehin in Auftrag hätte geben müssen. Dass er nun von uns einen Zuschuss zu den Umplanungskosten aufgrund der Verlegung der Trasse verlangt, ist nachvollziehbar. Der Zeitpunkt dieser Forderung ist – wir kennen die aktuellen Zahlen zum Haushaltsentwurf für 2019 alle – denkbar schlecht.

Dennoch stimmt es uns positiv, dass der Investor die derzeitige finanzielle Situation unserer Stadt berücksichtigt, von seiner Forderung ablässt und der Haushalt für das Jahr 2019 nicht weiter belastet wird. Eine gute Entscheidung, die der touristischen Weiterentwicklung von Schierke nicht im Wege stehen wird.”

Veröffentlicht: 06.11.2018 unter aus dem Ortsverein

SPD informiert auf dem Nicolaiplatz

Am kommenden Freitag, den 09. November, führen wir von 14 bis 16 Uhr einen Infostand auf dem Nicolaiplatz durch. Wir möchten mithilfe einer Bodenzeitung Wünsche und Anregungen für unser Kommunalwahlprogramm sammeln. Alle Wernigeröder sind herzlich eingeladen, ihre Vorstellungen zu einer erfolgreichen Entwicklung unserer Stadt mit uns auszutauschen.