Veröffentlicht: 22.08.2018 unter aus dem Ortsverein

ACE und SPD Wernigerode starteten 14. Jahresaktion “Fahr mit Herz” in Wernigerode

Anlässlich des Beginns des neuen Schuljahres in Sachsen-Anhalt haben der ACE (Auto Club Europa) gemeinsam mit der Wernigeröder SPD-Stadtratsfraktion, dem SPD-Ortsverein Wernigerode und dem ACE-Kreis Sachsen-Anhalt West die ACE-Jahresaktion “Fahr mit Herz” an der Wernigeröder Westerntorkreuzung durchgeführt.

Teilgenommen hatten Frank Fleischhauer, Regionalbeauftragter Ost des ACE, sowie die beiden Mitglieder des ACE-Kreises Sachsen-Anhalt West, Thomas Voigt und Gerhard Schochardt, der Harzer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Steppuhn, der auch Vorstandsmitglied des ACE-Kreisclubs ist, Kevin Müller, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, der Vorsitzende der Wernigeröder Sozialdemokraten Rolf Harder und der Wernigeröder Andreas Peukert. Die Schirmherrschaft übernahm der Harzer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Steppuhn.

(Von links) Gerhard Schochardt, Andreas Steppuhn, Andreas Peukert, Kevin Müller, Frank Fleischhauer, Rolf Harder. Nicht im Bild: Thomas Voigt

Mit einer Zählaktion der Teilnehmer sollte in Erfahrung gebracht werden, inwieweit gegenseitiger Respekt und Rücksichtnahme im Straßenverkehr von Auto- und Radfahrern zu bewerten sei. „Die Anzahl der Radfahrer hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, was natürlich aus gesundheitlichen und ökologischen Gesichtspunkten erst einmal positiv ist. Die Unfallzahlen und die Zahl der Todesfälle, an denen Radfahrer beteiligt sind, sind allerdings alarmierend“, so der SPD-Politiker Andreas Steppuhn.

Am Ende der Zählaktion konnte von Frank Fleischhauer, dem Regionalbeauftragten Ost des ACE, festgestellt werden: „Das Ergebnis der Zählaktion zeigt: Rund 70 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer befahren die Kreuzung fehlerhaft. Hauptfehler ist der fehlende Schulterblick, gefolgt vom Verzicht auf das Blinken. Bei den Radfahrern sind es nur 50 Prozent, die den Kreuzungsbereich nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung überqueren. Fast alle Radfahrer überfahren jedoch die Kreuzung, statt abzusteigen. Auch der Gehweg wurde, statt der vorhandenen Radwege, genutzt. Sogar das Rotlicht der Ampel wurde missachtet, was für Radfahrer am gefährlichsten ist.”

Kevin Müller, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, stellte im Anschluss fest: „Da müssen wir alle wohl noch umdenken. Es konnten eigentlich alle bereits bekannte Fehler beobachtet werden. Nur gegenseitige Rücksichtnahme und eine erhöhte Aufmerksamkeit können die hohen Unfallzahlen mindern. Auffällig war für mich ebenfalls, dass die wenigsten Radfahrer einen Helm tragen, bei Kindern war das schon häufiger der Fall.“ Über Eines sind sich alle Beteiligten einig: Es gibt noch viel zu tun. Verkehrsbeteiligte müssen weiterhin aufgeklärt und zum Umdenken bewegt werden.

Veröffentlicht: 15.08.2018 unter aus dem Ortsverein

SPD lädt zum “MittenDrin”

Kevin Müller
(SPD-Fraktionsvorsitzender)

Die aktuelle Entwicklung in der Kommunalpolitik unserer Stadt ist das Thema des nächsten „MittenDrin“ des SPD-Ortsvereins Wernigerode. Am

Montag, den 20. August 2018,

um 19 Uhr,

im Museum „Schiefes Haus“, Marktstraße 14, Wernigerode,

wird der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Kevin Müller über verschiedene Beschlüsse des Stadtrates, die in den letzten Monaten getroffen wurden, sowie über anstehende Entscheidungen und den städtischen Haushalt berichten.

Im Anschluss daran ist reichlich Gelegenheit zur Diskussion. Die Gesprächsleitung und Moderation an diesem Abend übernimmt der Vorsitzende der Wernigeröder SPD, Rolf Harder. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Veröffentlicht: 30.07.2018 unter aus dem Ortsverein

ACE und SPD starten 14. Jahresaktion “Fahr mit Herz” in Wernigerode

Anlässlich des Beginns des neuen Schuljahres in Sachsen-Anhalt werden der ACE (Auto Club Europa) gemeinsam mit der Wernigeröder SPD-Stadtratsfraktion und dem SPD-Ortsverein Wernigerode am Mittwoch, den 8. August mit der ACE-Jahresaktion “Fahr mit Herz” starten (Treffpunkt: Westerntorkreuzung). Die Schirmherrschaft übernimmt der Harzer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Steppuhn. Mit der Aktion und dem Motto sollen Auto- und Radfahrer zu gegenseitigem Respekt und Rücksichtnahme im Straßenverkehr aufgerufen werden, denn: Der Radverkehr nimmt seit einigen Jahren wieder kontinuierlich zu. Und seit es Pedelecs auf dem Markt gibt, wird Radfahren zunehmend auch für Menschen, die vorher nicht auf zwei Rädern unterwegs waren, interessant.

So positiv die Zunahme des Fahrradverkehrs auch ist, so gibt es doch auch Schattenseiten. Diese werden z.B. sichtbar in den besorgniserregenden Unfallzahlen in den Polizeiberichten. Jeden Tag stirbt in Deutschland mindestens ein Fahrradfahrer, alle sieben Minuten wird ein Radler verletzt. In absoluten Zahlen sind das für das Jahr 2016 81.274 verletzte Fahrradfahrer (einschließlich Pedelecs) und 393 tödliche Unfälle mit dem Fahrrad, 62 davon mit einem Pedelec. Laut der Unfallforschung der Versicherer war bei 63 Prozent der Fahrradunfälle ein Pkw beteiligt.

Ziel der Aktion “Fahr mit Herz” ist es, Autofahrerinnen und Autofahrer, die an Kreuzungen den Schulterblick vermissen lassen oder erst gar nicht blinken, zum Nach- und vor allem Umdenken zu bewegen. Auch bei den Radfahrern wird auf die Ablenkung durch die Nutzung eines Smartphones während der Fahrt geachtet. Außerdem wird geschaut, ob die Radler anstelle eines Radwegs die Straße benutzen. Zusätzlich wird dokumentiert, wie viele Radfahrer einen schützenden Helm tragen. Auch bei Rad- und Pedelecfahrern
will der ACE für regelkonformes wie rücksichtsvolles Verhalten werben.

In Wernigerode teilnehmen werden Frank Fleischhauer, Regionalbeauftragter Ost des ACE sowie Mitglieder des ACE-Kreis Sachsen-Anhalt West, der Harzer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Steppuhn, der auch Vorstandsmitglied des ACE-Kreisclubs ist, Kevin Müller, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, sowie weitere Vertreter der SPD-Stadtratsfraktion und des SPD-Ortsvereins Wernigerode.

Mittwoch, 08. August 2018
16.00 Uhr
Westerntorkreuzung
Bahnübergang Friedrichstraße/Ecke Salzbergstraße
(Gaststätte Eselskrug)

Veröffentlicht: 04.05.2018 unter aus dem Ortsverein

Reaktion auf Ablehnung des Projekts Kulturkirche im Stadtrat

Auf der gestrigen Stadtratssitzung (03. Mai 2018) ist die Entscheidung für den Zuschuss für den Umbau der Liebfrauenkirche in einen Konzertsaal leider zu Ungunsten der Befürworter des Projekts ausgegangen. Mit 18 Ja- und 18 Nein-Stimmen wurde die Beschlussvorlage denkbar knapp abgelehnt. Die Enttäuschung und das Unverständnis über dieses Ergebnis ist bei allen Unterstützern enorm groß, muss von uns aber nun akzeptiert werden.

Kevin Müller
(SPD-Fraktionsvorsitzender)

Als erste Reaktion auf diese Entscheidung des Stadtrates möchte ich mich bei den Vertretern der Kulturstiftung, bei den zahlreichen Unterstützern des Projekts aus den Reihen der Wernigeröder und im Besonderen bei Rainer Schulze bedanken. In den zurückliegenden Monaten hat er vehement und höchst engagiert für die Kulturkirche geworben. Dafür hat er nicht nur Lob und viel Zuspruch von den Wernigerödern geerntet, sondern musste sich auch gegen zahlreiche persönliche Anfeindungen auch seitens einzelner Stadträte erwehren. Seine sachlich angeführten Argumente und die über 400 gesammelten Unterschriften von Unterstützern aus dem betroffenen Innenstadtviertel reichten am Ende nicht aus, die Mehrheit des Stadtrates für das Projekt zu gewinnen.

Nun sollte schnellstmöglich ausgelotet werden, ob vielleicht eine Finanzierungsalternative gefunden werden kann, um den notwendigen Eigenanteil von 1 Mio. Euro aufbringen und somit das 5 Mio. Euro Projekt doch noch umsetzen zu können. Bis zum 30. Juni muss der Bauantrag eingereicht werden. Bis dahin muss eine andere Möglichkeit zur Finanzierung des Eigenanteils gefunden werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.