Veröffentlicht: 19.04.2014 unter aus dem Ortsverein, SPD-Bürgerstammtisch

„Sicherheit ist ein soziales Grundrecht.“

Mit diesen Worten machte der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rüdiger Erben, gleich zu Beginn des Montagsgesprächs im Monat April in Wernigerode deutlich, dass die Sozialdemokraten sich intensiv dem Thema Sicherheit widmen. Unter der fachkundigen Moderation von Ludwig Hoffmann entspann sich eine Diskussion entlang der aktuellen Fragen zum Thema Polizeistrukturreform im Land Sachsen-Anhalt.

Rüdiger Erben erläuterte zunächst wie komplex so eine Strukturreform der Polizei ist. Schließlich liegen die letzten Veränderungen erst wenige Jahre zurück. „So ein Apparat mit 7500 Beschäftigten baut man nicht so häufig um“, so Rüdiger Erben. Das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger entspricht oft deren subjektiven Wahrnehmung. „Der Umgang mit Veränderungen muss strategisch klug und politisch sensibel gehandhabt werden. Genau das lässt der Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt derzeit vermissen“, fasst Erben die Arbeit des Ministers zusammen.

Handlungsbedarf sieht auch die SPD. Um Mittel einsparen zu können, sollte zuerst über neue Strukturen in der Polizeiverwaltung nachgedacht werden. Eine Zusammenlegung der einzelnen Polizeiverwaltungsämter oder von Polizeidirektionen hält Erben für eine gangbaren Weg.

„Eine Diskussion bedarf es für die Entwicklung der Polizei vor Ort. Die Einführung von Polizeikontaktbeamten ist ein vernünftiger Ansatz, aber die Präsenz in der Fläche mittels ausschließlich sich in sogenannten Kornkreisen bewegenden Polizisten in Streifenwagen ist der falsche Weg – insbesondere im Harz.“, so das Mitglied des Landtages Dr. Ronald Brachmann, der ebenfalls unter den zahlreichen Gästen des Montagsgesprächs war.

Veröffentlicht: 31.03.2014 unter aus dem Ortsverein, SPD-Bürgerstammtisch

Mehr Sicherheit mit weniger Polizisten ?

Das Innenministerium des Landes Sachsen-Anhalt arbeitet an Plänen für eine erneute Polizeireform. Noch ist nichts entschieden. Umso wichtiger ist es, dass darüber auch in der Öffentlichkeit diskutiert wird, denn die öffentliche Sicherheit geht Jeden an. Deshalb lädt der SPD-Ortsverein Wernigerode unter dem Thema „Mehr Sicherheit mit weniger Polizisten? das Revier in WR in Gefahr?“ ein zum öffentlichen

Wernigeröder Montagsgespräch, am 7. April 2014 um 19.00 Uhr im „Schiefen Haus“.

Rüdiger Erben, Staatsekretär a. D., heute stellvertretender Vorsitzender und innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion wird sachkundiger Referent und Gesprächspartner sein. Ausgehend von der Kriminalitätslage im Land wird er die Pläne des Innenministers kritisch referieren und Alternativen dazu vortragen. Moderiert wird die Veranstaltung von Oberbürgermeister a.D. Ludwig Hoffmann.

Veröffentlicht: 14.03.2014 unter aus dem Ortsverein, SPD-Bürgerstammtisch

Sachsen-Anhalt-Tag in WR – Stadt will guter Gastgeber sein

„Wir wollen für das Land ein guter Gastgeber sein“, fasste Sozialdezernent Andreas Heinrich die Ergebnisse der Diskussionen beim vergangenem Wernigeröder Montagsgesprächs der hiesigen SPD zusammen. Heinrich war als Referent zum Thema „Sachsen-Anhalt Tag – Was kommt auf Wernigerode zu“ bei den Sozialdemokraten zu Gast. „Um dies zu gewährleisten, arbeitet das Organisationsbüro bereits auf Hochtouren“, so Heinrich weiter.

Das größte Volksfest Sachsen-Anhalts wird vom 18. bis 20. Juli in Wernigerode ausgetragen. An diesem Wochenende ist die gesamte Innenstadt, von der Bahnhofstraße bis zur Johann-Sebastian-Bachstraße, in der Zeit von 2 Uhr Nachts bis 9 Uhr morgens vom Verkehr befreit. Damit die Anwohner weiterhin ihre PKWs nutzen können, wird es einen Ausweichparkplatz auf dem Küchengarten geben.

Das Festgebiet wird aus zwei Rundläufen bestehen, über die zum einen die Medienbühnen und zum anderen die Regionaldörfer verbunden sein werden. Etwa 300.000 Besucher werden erwartet, die sich an diesem Wochenende nicht nur an den Ständen und Bühnen über die kulturelle Vielfalt und abwechslungsreiche Geschichte Sachsen-Anhalts informieren können, sondern am Sonntagvormittag auch einen besonderen Festumzug erleben dürfen.

Damit der erwartete Besucheransturm auch eintritt, wird es neben Anzeigen in Tageszeitungen und Radiosendern auch eine Präsenz in den sozialen Netzwerken und natürlich auch auf der Website von Wernigerode geben. Es werden Buttons gestanzt und auch an einer APP für Smartphones wird getüftelt, die die Besucher am Sachsen-Anhalt-Tag über Veranstaltungen informieren und als Wegweiser dienen soll.

„Zurzeit arbeiten wir intensiv an dem Sicherheitskonzept. Bei so einer großen Besucherzahl müssen dabei alle Eventualitäten eingeplant sein und Lösungen für jedwede Probleme parat stehen“, erklärt Heinrich. „Über jede Beteiligung seitens der Wernigeröder würden wir uns ebenso freuen. So werden noch Vereine gesucht, die die Bewirtschaftung der Großparkplätze übernehmen würden. Als Lohn für die harte und zeitlich anspruchsvolle Arbeit, bekämen die Vereine einen Teil der Einnahmen aus dem Button-Verkauf für ihre Vereinskasse.“

„Der Sachsen-Anhalt-Tag bringt einen einmaligen Werbeeffekt für Wernigerode, der auch über die Landesgrenzen hinaus wirkt“, verspricht Heinrich. „Wernigerode kann von diesem besonderen Event nur profitieren!“