Veröffentlicht: 01.03.2014 unter SPD-Bürgerstammtisch

Sachsen-Anhalt-Tag – Was darf Wernigerode erwarten?

Beim nächsten öffentlichen “Wernigeröder Montagsgespräch”

    am Montag, den 03. März 2014
    um 19.00 Uhr
    im Museum „Schiefes Haus“, Klintgasse 5,

lädt der SPD-Ortsverein Wernigerode alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, die sich die Frage gestellt haben „Sachsen-Anhalt-Tag – Was ist das?“. Damit diese Frage fachkundig beantwortet werden kann, ist als Gast Sozial-Dezernent Andreas Heinrich eingeladen, der Leiter Organisationsbüros.

„Wie sieht das Festgebiet aus, was gibt es zu erleben? Was kommen für Einschränkungen auf die Wernigeröder zu und wo können sie sich engagieren? Diese und auch andere Fragen werden an diesem Abend beantwortet“, erklärt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Kevin Müller, der die Veranstaltung moderieren wird.

Veröffentlicht: 19.02.2014 unter aus dem Ortsverein, SPD-Bürgerstammtisch

WR-Experten zu Gast beim SPD-Montagsgespräch

Die Realisierung eines Sozialkaufhauses, die Entlastung Nöschenrodes vom Schwerlastverkehr und die Weiterentwicklung einer barrierefreien Stadt waren nur einige Wünsche, die im Rahmen der Suche des SPD-Ortsvereins nach dem „Wernigerode Experten“ von den Bürgerinnen und Bürgern eingebracht wurden. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich die Wernigeröder an der Mitgestaltung unserer Stadt so intensiv beteiligen“, freut sich der Wernigeröder SPD-Vorsitzende Kevin Müller. „Mit unserer Aktion haben wir die Einwohner dazu aufgerufen uns ihre Vorschläge zu schicken, damit Wernigerode und seine Ortsteile weiter vorangebracht werden können. Einige dieser Ideen haben bereits den Weg in unser Stadtratswahlprogramm gefunden.“

SPD-Vorsitzender Kevin Müller stellt die Vorschläge vor

Zu Beginn des Montagsgespräches, welche die Auswertung der Aktion zum Thema hatte, wurden zunächst die Einsendungen der Bürgerinnen und Bürger vorgestellt. Hierunter waren Anliegen der verschiedensten Art wie z. B. der zeitnahe Bau des Schleifwegkreisels, die Findung eines Konzeptes um die Bürgersteige zu sanieren oder eine bessere Ausleuchtung der Gehwege im Stadtfeld. Im Anschluss an die Vorstellung waren die Anwesenden zum Mitmachen aufgefordert: sie sollten die Ideen an vorbereiteten Pinnwänden gewichten und priorisieren. Dabei freuten sich die Sozialdemokraten darüber, dass bei den Anwesenden die sozialen Aspekte besonders im Vordergrund standen. So waren die Vorschläge ein Sozialkaufhaus in Wernigerode zu eröffnen, den Bau von Mehrgenerationenhäusern zu fördern und die Idee Sonderkonditionen für ehrenamtlich Tätige zu schaffen die mit der meisten Zustimmung.

Wernigerode Experten gewichteten die Vorschläge

„In der kommenden Ausgabe unserer Bürgernachrichten, die an alle Wernigeröder Haushalte verteilt werden, werden wir unsere Suche nach dem „Wernigerode Experten“ fortsetzen“, erklärt Müller. Fragestellungen wie: „Wann kommt der Schleifwegkreisel?“ oder „Was geschieht mit den Bauruinen wie Orangerie und Storchmühle?“ werden von den Ratsmitgliedern der SPD in ihre Fraktionsarbeit und in die Diskussionen der Ausschüsse nicht erst nach der Kommunalwahl aufgenommen.

Veröffentlicht: 04.02.2014 unter Arbeitsgemeinschaften, aus dem Ortsverein, SPD-Bürgerstammtisch

Einsparungen im Hochschulbudget – Hochschule Harz gut gewappnet

Der SPD-Ortsverein veranstaltete am 27. Januar sein traditionelles „Wernigeröder Montagsgespräch“ mit dem Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenz und Rektor der Hochschule Harz, Prof. Dr. Armin Willingmann. In gemütlicher Atmosphäre im historischen Schiefen Haus führte der Sprecher der Juso-Hochschulgruppe Harz Karsten Barner durch die Veranstaltung.

Karsten Barner, Sprecher der Juso Hochschulgruppe

Karsten Barner, Sprecher der Juso Hochschulgruppe

Zu Beginn zeigte Willingmann eine Präsentation über den Weg von den ersten Spardiskussionen im März letzten Jahres bis zum „Bernburger Frieden“ Ende November, bei dem sich die Landesregierung und die Rektoren auf Einsparungen in Höhe von maximal 75 Millionen Euro bis 2025 geeinigt haben. Willingmann sprach von einer Konsolidierungshöhe, die „von den Hochschulen im Land noch getragen werden kann“.

Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass aufgrund des Schuldenstandes von Sachsen-Anhalt in Höhe von 20 Milliarden Euro das Sparen unabdingbar ist. Jedoch waren die Bedingungen in welchen Bereichen wie viel eingespart werden soll unter den Gästen umstritten. Die erste Forderung der Landesregierung nach Einsparungen von 275 Millionen Euro bis 2025 bezeichnete Willingmann als „illusorisch, weil das Budget sich größtenteils aus Personalkosten zusammensetzt“. Im Hochschulwesen sei Personalabbau grundsätzlich sehr schwierig, weil viele Lehrkräfte als Professoren verbeamtet und somit unkündbar sind.

Zusammenfassend treffen die Kürzungen die Hochschule Harz noch vergleichsweise glimpflich, weil diese bereits jetzt strukturell gut aufgestellt ist und eine hohe Auslastung aufweist, die den Rektor zuversichtlich in die Zukunft schauen lässt.