Veröffentlicht: 28.11.2018 unter aus dem Bund

Wie verteidigen wir unsere Demokratie im Netz?

Diese Frage wurde am Mittwoch intensiv bei einer Impulsveranstaltung der SPD diskutiert. „Vor ein paar Jahren hätte ich gesagt, diese Frage ist vollkommen überzogen. Heute sehe ich das anders“, sagt Sonja Boddin von der Facebook-Gruppe #ichbinhier.

Veröffentlicht: 28.11.2018 unter aus dem Land

Reinhard-Höppner-Engagementpreis erstmals verliehen: Preise gehen nach Tangerhütte, Halle und Bad Schmiedeberg

2018 11 hoeppnerpreis preistraeger klv. l. n. r.: Rainer Krause, Till Gaßmann, Burkhard Lischka, Katja Pähle und Gerit MöhrkeDie SPD-Landtagsfraktion und der SPD-Landesverband Sachsen-Anhalt haben am gestrigen Dienstag zum ersten Mal den neu ausgelobten Reinhard-Höppner-Engagementpreis verliehen. Einmal jährlich sollen künftig Menschen, Vereine und Initiativen, die sich um das Gemeinwohl verdient gemachten haben, mit diesem Preis geehrt werden. Eine fünfköpfige Jury unter dem Vorsitz der SPD-Fraktionsvorsitzenden Katja Pähle hatte aus 57 eingereichten Vorschlägen drei Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Die feierliche Preisvergabe fand im Landtag aus Anlass des am kommenden Sonntag bevorstehenden 70. Geburtstags des verstorbenen Ministerpräsidenten a. D. Reinhard Höppner statt.

„Wir wollen mit dem Reinhard-Höppner-Preis auch ein Signal setzen für das, was unsere Gesellschaft heute besonders dringend braucht: ein Signal für Zusammenhalt“, sagte Katja Pähle in ihrer Begrüßungsrede. „Leute, die spalten und Menschen gegeneinander hetzen, gibt es heute auf der Welt genug. Menschen, die sich im Ehrenamt engagieren, helfen tatkräftig mit, den Laden zusammenzuhalten.“

Veröffentlicht: 26.11.2018 unter aus dem Bund

Wie wir die Demokratie im Netz verteidigen können

Noch vor wenigen Jahren weckte der Arabische Frühling die Hoffnung, das Internet sei ein Motor für die Demokratie. Der Begriff der Facebook-Revolution machte schnell die Runde. Die sozialen Netzwerke schienen das Paradies für Gegenöffentlichkeit und die Mobilisierung demokratischer Proteste zu sein. Mittlerweile hat der Pessimismus vielerorts zugenommen.

Veröffentlicht: 25.11.2018 unter aus dem Ortsverein

SPD ehrt Ludwig Hoffmann mit der Willy-Brandt-Medaille

Der SPD-Ortsverein Wernigerode hat im Rahmen seiner vergangenen Mitgliedervollversammlung den langjährigen Oberbürgermeister Ludwig Hoffmann mit der Willy-Brandt-Madaille geehrt. Es ist die höchste Auszeichnung innerhalb der SPD.

Der neue SPD-Vorsitzende Karsten Barner (links) übergab gemeinsam mit seinem Stellvertreter Tobias Kascha (rechts) die Willy-Brandt-Medaille an Ludwig Hoffmann.

Ludwig Hoffmann wurde 1943 in Jürgenshof geboren und legte 1962 das Abitur ab. Daraufhin begann er ein Studium zum Diplomingenieur, was er 1968 erfolgreich abschloss. Anschließend war er bis 1978 im ehemaligen VEB Elektromotorenwerk Wernigerode tätig, ehe er ein weiteres Studium an der Martin-Luther-Universität in Halle- Wittenberg absolvierte. Von 1989 bis 1991 arbeitete Hoffmann in der technologischen Entwicklung des hiesigen Elektromotorenwerkes. Ab 1991 bis zu seiner Wahl 1994 zum Oberbürgermeister der damaligen Kreisstadt Wernigerode, war er Geschäftsführer der Gesellschaft für Bildung und Arbeit GmbH Wernigerode. Bis zu seinem Ruhestand 2008 lenkte Ludwig Hoffmann die Belange der bunten Stadt am Harz. Unter seiner Führung gelangte die Stadt zu wirtschaftlicher Stärke, hoher innerstädtischer Attraktivität und Errungenschaften wie der Landesgartenschau.

Diese einzelnen Stationen seiner Biografie würdigte der SPD-Kreisvorsitzende Tobias Kascha in seiner Laudatio. Dabei hob der Vorsitzende der Harzer Sozialdemokraten vor allem die politische Lebensleistung Hoffmanns hervor. Kascha dazu: “Ludwig Hoffmann war Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Wernigerode, mehrere Perioden Mitglied im Kreisvorstand sowie von 1990-1995 und von 2007-2017 Mitglied des Kreistages. Selbstverständlich war er im Rahmen dieser Funktionen in zahlreichen Gremien wie Aufsichtsräten, Gesellschafterversammlungen, Stiftungen bis hin zu Vereinen wie beispielsweise bis heute dem Heimat- und Geschichtsverein aktiv. Die SPD ehrt mit der Willy-Brandt-Medaille Mitglieder, die sich um die Sozialdemokratie in besonderer Weise verdient gemacht haben. Daher zeichnen wir Ludwig Hoffmann mit der Medaille als höchste Form der Anerkennung innerhalb der SPD aus”. Zudem lobte Kascha insbesondere die Kombination aus Pflichtbewusstsein, Genauigkeit und Menschlichkeit, die den ehemaligen Oberbürgermeister bis heute ausmachen: „Von Ludwig Hoffmanns Verdiensten und seiner Persönlichkeit zeugt die bis heute große Beliebtheit Hoffmanns bei den Wernigerödern“ so Kascha.

Der neu gewählte SPD-Ortsvereinsvorsitzende Karsten Barner beglückwünschte Ludwig Hoffmann zu dieser Auszeichnung. Barner abschließend dazu: “Ludwig Hoffmann ist bis heute ein aktiver Mitstreiter für die sozialdemokratische Idee. Wir sind ihm sehr dankbar, dass er sich weiterhin innerhalb unseres Ortsvereins engagiert. Diese Anerkennung hat sich Ludwig Hoffmann redlich verdient.”