Veröffentlicht: 19.06.2017 unter aus dem Land

Schule ist zu wichtig, um Entscheidungen aufzuschieben

paehle 300x300Bei einem Werkstattgespräch am vergangenen Donnerstagnachmittag hat die SPD-Landtagsfraktion Themen der Unterrichtsversorgung und der Lehramtsausbildung mit dem Bildungs- und dem Wissenschaftsministerium, der Volksinitiative, der GEW und vielen Lehrerinnen und Lehrern diskutiert. Im Rückblick erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Pähle:

„Wir hatten eine sehr lebhafte Debatte mit vielen Erfahrungsbeiträgen aus der Praxis. Fertig ausgebildete Referendarinnen und Referendare, die nicht übernommen werden; pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die plötzlich aus ihrer Schule abgezogen werden; Schulen, an denen seit Jahren kein Musikunterricht erteilt wird; ausländische Kinder, die demnächst keinen Sprachunterricht mehr bekommen: Es waren viele Sorgen, die dort aus den Schulen artikuliert wurden. Es war sehr deutlich dass die Ankündigung ,bedarfsmindernder Maßnahmen‘ diese Sorgen weiter verstärkt hat.

Veröffentlicht: 14.06.2017 unter aus dem Ortsverein

SPD überreicht Spende an Mentor – die Leselernhelfer

Der SPD-Ortsverein und die SPD-Stadtratsfraktion von Wernigerode überreichten gemeinsam mit ihrem Bundestagskandidaten Eberhard Brecht eine Spende in Höhe von 250 Euro an den Verein „Mentor – die Leselernhelfer Wernigerode e.V.“. Mentor ist eine ehrenamtliche Initiative zur Förderung der Lese- und Sprachkompetenz von förderungsbedürftigen Kindern unter 16 Jahren und abhängig von der Schulform, die bereits seit über fünf Jahren in Wernigerode existiert.

Ziel war es bei Gründung des Vereines im Jahr 2011 in der Region etwas gegen die abnehmende Sprach- und Lesekompetenz entgegen zu setzen. Die durch Kurse geschulten Mentoren helfen durch gezielte Einzelförderung den Kindern, die Schwierigkeiten im Umgang mit der deutschen Sprache haben. Der Verein organisiert die Zusammenarbeit zwischen den Lesebegleitern (Mentoren), den Eltern mit ihren Kindern und den Schulen. Die Auswahl förderungsbedürftiger Kinder wird mit den Lehrern und natürlich nach Zustimmung der Eltern zusammen vorgenommen.

„Das Geld soll nun für neue Bücher und abwechslungsreiches Material für die Lesekinder und Lesebegleiter verwendet werden“, berichtet SPD-Ortsvereinsvorsitzender Rolf Harder.

von links nach rechts: Dr. Eberhard Brecht, SPD-Bundestagskandidat Siegfried Siegel, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender und Mentor Christine Oppermann-Zapf, Vorsitzende von Mentor WR e.V. Rolf Harder, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Karsten Barner, Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins

von links nach rechts:
Dr. Eberhard Brecht, SPD-Bundestagskandidat
Siegfried Siegel, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender und Mentor
Christine Oppermann-Zapf, Vorsitzende von Mentor WR e.V.
Rolf Harder, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins
Karsten Barner, Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins

Veröffentlicht: 09.06.2017 unter aus dem Land

Lutz Trümper will wieder SPD-Mitglied werden

lischka 300x300Der Magdeburger Oberbürgermeister Lutz Trümper will wieder in die SPD eintreten. Trümper habe  am Donnerstagabend einen Aufnahmeantrag beim Vorsitzenden des zuständigen Magdeburger Ortsvereins abgegeben, erklärte Sachsen-Anhalts SPD-Landesvorsitzender Burkhard Lischka. Der Ortsverein Magdeburg-West will am 22. Juni über den Antrag entscheiden, dies ist das normale Verfahren bei der Aufnahme von Mitgliedern.

„Ich freue mich über Lutz Trümpers Wunsch, wieder in die SPD zurückkehren zu wollen. Lutz Trümper ist einer der profiliertesten und erfolgreichsten Kommunalpolitiker in Sachsen-Anhalt“, sagte Lischka. Trümpers Wiedereintritt sei ein starkes Zeichen für die SPD in Sachsen-Anhalt und die Demokratie insgesamt, denn Demokratie könne nur funktionieren, wenn man sich auch engagiere, so Lischka. Dieser hatte bereits bei einem Treffen im April Trümper sein altes Parteibuch zurückgegeben:  „Quasi als Erinnerungsstütze und als Signal, dass für Lutz Trümper immer ein Platz in der SPD ist.“

Veröffentlicht: 08.06.2017 unter aus dem Land

Solidarität mit streikenden Beschäftigten der Unikliniken

steppuhn 300x300Der Landesvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in Sachsen-Anhalt, Andreas Steppuhn, hat Unterstützung für die Beschäftigten des Uniklinikums Magdeburg bekundet, die heute ihre Tarifforderungen mit einem mehrstündigen Warnstreik untermauerten. „Die Streikenden haben unsere Solidarität verdient“, erklärte Steppuhn. „Das nichtärztliche Personal darf nicht von der Einkommensentwicklung im öffentlichen Dienst des Landes abgekoppelt werden. Wer uns im Ernstfall behandelt und pflegt, der hat gutes Geld für gute Arbeit verdient.“